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Holger Steffens

Holger Steffens, Jahrgang 1970, arbeitete in jungen Jahren lange als Sanitäter in der Boden- und Luftrettung, später als Mitglied im Einsatzführungsstab des ASB Dortmund. Noch während seines anschließenden Psychologiestudiums an der Ruhr-Universität Bochum entdeckte er den Journalismus und einen vollkommen therapieresistenten Hang zu Glosse und Satire; von seiner ausgesprochenen Affinität angewandter Alliterationen ganz zu schweigen.

Nach seiner Ausbildung zum Pressestellenjournalist im Journalistenzentrum Haus Busch in Hagen arbeitete der „schrullige Gelegenheitsfeingeist“ - wie er sich selbst sieht - als Korrespondent, Reporter, Glossen- und Buchautor, Fachdozent für Führungskräfte, Berater für Krisenkommunikation und Medienbeauftragter für Hilfsorganisationen bei Großveranstaltungen wie zum Beispiel ASB-Lagezentrum NRW während der WM 2006 oder den Loveparades 2007, 2008 und 2010. Dem Fachpublikum ist Steffens bereits seit Jahren durch seine nicht ganz alltäglichen Fachreportagen bekannt. Ob mit den Höhenrettern in Mainz oder mit dem Kommando SES der Bundeswehr in Nordafghanistan unterwegs: Stets ist der Autor nah dran, mitten drin und nimmt die Leser bei seinen Reportagen mit auf ungewöhnliche Reisen. Doch auch das breite Publikum hat der Dortmunder nicht verschont. Mit zahlreichen Glossen in verschiedenen Zeitungen und seinem Buch "Mein Leben mit Lübke" - eine Satire um den wohl ungewöhnlichsten Goldfisch der Welt - hat sich Steffens in die Herzen der Leser geschrieben; und nicht selten auch um Kopf und Kragen. 2009 folgte sein zweites Buch: "Hand gegen Koje" (Schifftramper). Damit war der Grundstein zum Tramper-Projekt gelegt. Doch auch in seinem geliebten Ruhrgebiet ist Steffens umtriebig unterwegs: Rund eineinhalb Jahre war er zuletzt für Ruhr.2010 als Autor und Scout unterwegs und beobachtete gern auch mal kritisch den Wandel der Kultur- und Kreativszene im Pott.

Das Thema Trampen ist für Steffens nicht neu: In längst verblichener Jugend ist er per Anhalter oft durch Deutschland und Europa gereist. In unlängst vergangener Zeit jedoch hat er beobachtet, dass kaum noch Tramper die Landstraßen und Autobahnraststätten säumen. Also höchste Zeit, das Brauchtum wieder aufleben zu lassen; etwas ungewöhnlicher allerdings, etwas abenteuerlicher allerdings.

Holger Steffens lebt und arbeitet in Dortmund - und überall, wo man ihn lässt.

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